Wie setze ich mir ein realistisches Mietbudget?

Viele Leute fragen sich, wie hoch darf meine Miete sein, damit ich noch gut durch den Monat komme? Oft erleben wir es in unserem Alltag, dass sich Interessenten diese Gedanken zu spät machen.
Sich ein realistisches Budget zu erstellen, kann Ihnen später die Enttäuschung ersparen, dass Sie sich schon in die vermeintlich perfekte Wohnung verliebt haben, diese jedoch mehr kostet als Sie ausgeben können.

Dadurch ist es wichtig und nützlich, sich einen monatlichen Budgetplan zu erstellen. Wie sieht ein Budgetplan aus? Wir helfen Ihnen:

– Grundsätzlich sagt man, dass eine Miete nicht mehr als einen Drittel vom Einkommen belasten darf, dies sollte inkl. Nebenkosten berechnet werden.
Das Notwendige: Sie haben bestimmt Pendlerkosten (GA, Benzin und Unterhalt des Autos), dazu Kreditkartenrechnung, Smartphone Rechnung, WLAN, Krankenkasse, Versicherung etc.
Freizeit: Nun addieren Sie das, was Sie monatlich in der Freizeit ausgeben. Beispiel? Netflix, Fitnessstudioabonnement, Feierabenddrink oder neue Kleidung.
Erspartes: Sicher legen Sie auch jeden Monat etwas auf die Seite, dass Sie allenfalls vor etwas unerwartetem Schützen kann.

Natürlich können Sie sich nicht jeden Franken genau notieren, jedoch reicht eine ungefähre Kostenzusammenstellung schon, um sich sicher zu sein, dass man sich das gewünschte Mietobjekt leisten kann. Falls man beispielsweise im Job keine Aufstiegsmöglichkeiten hat, oder ein unterdurchschnittlicher Lohn besitzt, sollte man diesen einen Drittel der Mietkosten lieber auf 25% senken.

Die Kosten können geteilt werden, wenn Sie mit jemanden zusammen in die Wohnung ziehen. Aber ACHTUNG, auch da empfehlen wir Ihnen, einen Finanzplan zu erstellen, damit man niemals von etwas unerwartetem überrollt wird.